Der Einheimische auf dem Markt heißt Agus. Er ist ein Kaffeebauer der Kunst studiert hat und er hat Verwandte in den Niederlanden. Wir quatschen viel mit ihm über verschiedene Kulturen, Politik, Preise in Europa und Indonesien von Reis und Kaffee, und und und…
Er läd uns schließlich ein zu sich nach Hause bzw. in seine Nachbarschaft. Wir nehmen ein Taxi und nach 30 Minuten Fahrt kommen wir an. Er zeigt uns die Kaffeerösterei in die er seine Kaffeebohnen bringt. Die Bohnen werden jedoch zuvor auf seiner Farm von Luwaks gefressen und wieder ausgeschieden. Der so entstandene Kaffee ist sehr lecker und sehr mild. Er heißt Kopi luwak.
Die Bohnen werden zuerst gereinigt und dann von Hand geschält. Anschließend werden sie in der einzigen kleinen Röstmaschine zu den bekannten schwarzen Kaffeebohnen verarbeitet. Wir haben ein bisschen beim Schälen geholfen.
Außerdem wollte Agus noch dieses nette Foto mit uns machen.
Anschließend hat uns Agus seine beiden Häuser gezeigt. Aus dem ersten winkten uns seine Frau und sein Sohn. Das zweite wird noch renoviert und soll später ein Gästehaus werden. Hier stellt der studierte Künstler auch verschiedene Batik-Sachen her, z.B. das T-Shirt, das er auf den Fotos trägt oder Kamasutra-Banner.
Da der Tag fast vorbei war, mussten wir noch schnell in ein Internetcafé und ein Ladekabel kaufen. Bei beidem hat uns Agus geholfen. Leider konnten wir die letzte Einladung nicht mehr annehmen: Agus wollte uns noch auf sein Community-Fest einladen. Unsere Abreise aus Yogyakarta am nächsten Tag wäre damit aber nicht vereinbar gewesen… Schade!