…nicht zu verwechseln mit Barad-Dûr, ist die größte Tempelanlage ihrer Art in Indonesien.
Aber fangen wir mal vorne an. Wir haben eine Tour für heute gebucht — zwei Tempel mit Fahrt inkl. Frühstück — mit dem Plan um 4:00 morgens los, damit wir Borobodur bei Sonnenaufgang sehen können. Also: Einsteigen in einen Kleinbus mit zehn anderen Touristen, festellen, dass es fast nur Deutsche sind, feststellen, dass der Bus keine Sicherheitsgurte hat (bis auf Fahrer und Beifahrer), dann feststellen, dass es keinen anderen interessiert. Nichtmal die Leute mit Gurt schnallen sich an. Das alles ziemlich verrückt finden. Vermerk für die Zukunft: Keine Touren mit Kleinbussen buchen.
Irgendwie und irgendwann sind wir dann auch angekommen. Den Tempel haben wir in der Dunkelheit erklommen, um von oben den Sonnenaufgang zu beobachten. Das sieht dann so aus:
Das Ganze ist ein buddhistischer Tempel, der etwa zur Zeit Karl des Großen erbaut wurde. Er ist so gut wie vollständig erhalten und hat auch das große Erdbeben 2006 überstanden (https://en.m.wikipedia.org/wiki/2006_Yogyakarta_earthquake). Wirklich schön, finde ich. Die Landschaft und der Tempel ergeben einen tollen Gesamteindruck. “Ein bisschen wie bei Indianda Jones”, sagt Jörg.
Dann erfahren wir, dass im Tempeleintritt sowieso ein kleines Frühstück inbegriffen ist. Wieso haben wir dann bei der Fahrt extra Frühstück mitgebucht? Nach den frittierten Bananen mit Käse (sehr lecker), erfahren wir es: Ein zweites Frühstück erwartet uns. Wahrscheinlich am Stand eines Familienangehörigen von unserem Fahrer. Zweiter Vermerk: Keine Kompletttouren oder Komplettpackete mehr buchen.
Jetzt sind wir gerade auf dem Weg zum zweiten Tempel — und der Fahrer hat sich gerade angeschnallt….